Trafohäuschen

Corinna Zschau (l.) und Lisa Künne bemalen die Trafo-Station in der Behrenstraße - Foto: Werner Hoppe

Lokalkolorit für Trafo-Station

Heimatverein feilt weiter am Erscheinungsbild des Ortes

Es gibt nichts, das man nicht immer noch etwas schöner machen könnte. Darum beschlossen Corinna Zschau und Lisa Künne vor einiger Zeit, die Rückwand des Trafohäuschens an der Behrenstraße aufzuhübschen. Das Ergebnis lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen – aber nur wenn man sich die Mühe macht, um das Häuschen herumzugehen. Denn auf der ehemals kahlen Rückwand leuchtet jetzt ein Bild vom Oberen Eisenhammer in der Ossenbeeke.

Horst Vöge, Vorsitzender des Heimatvereins, berichtet die Vorgeschichte: Nachdem E.on-Westfalen-Weser als Eigentümerin des Häuschens ihre Einwilligung zur Bemalung gab, erklärten sich die frei schaffende Künstlerin Corinna Zschau und Lisa Künne bereit, das Häuschen zu bemalen.

Lisa Künne gründete mit Unterstützung von Corinna Zschau vor etwa 6 Jahren eine Hobbymalgruppe, die sich regelmäßig in der zum Atelier umfunktionierten ehemaligen Malerbude in der Regetestraße in Exten treffen. Hier kreieren sie Bilder in Öl, Aquarell und anderen Techniken.

Horst Vöge weiter: „Die beiden Hobbykünstlerinnen nahmen die Herausforderung an, einmal ein großformatiges Werk im öffentlichen Raum zu erstellen.“ Der Heimatverein sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Denn: „Damit ist der Platz um das Berliner Tor nach der Errichtung der Remise weiter aufgewertet worden.“ Er könne sich jedenfalls vorstellen, dass das Bild Vorbeifahrende zu einem Besuch der beiden Eisenhämmer verleitet.

© Schaumburger Zeitung, 27.09.2013 von Werner Hoppe

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